6.4.2018

Wohnhausbrand in Einsiedl

Zu einem Großbrand kam es Freitag am frühen Abend in Einsiedl (Bez. Tulln).
Aus noch ungeklärte Ursache geriet ein Gebäude in Brand. Da die Bewohner
nicht daheim waren, konnte sich der Brand in dem abgelegenen Haus
ausbreiten, ehe er entdeckt wurde.

Die Feuerwehren der Umgebung wollten gerade zum Abschnittsfeuerwehrtag
aufbrechen, als die Sirenen heulten. Wie die Einsatzkräfte eintrafen, stand
ein Schuppen der direkt an das Haus angebaut war in Vollbrand. Der Brand hat
auch schon auf den Dachstuhl des Wohngebäudes übergegriffen.

Mit schweren Atemschutz ausgerüstet wurden sofort mehrere Rohre vorgenommen.
Da die nächste natürlich Wasserentnahmestelle (die große Tulln) 2,5 km
entfernt war, wurde zunächst von einem 500 Meter entfernten Hydranten eine
Wasserversorgung aufgebaut. Um den akuten Wassermangel zu beheben, wurde
auch noch ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Danach
wurde noch eine 2, 5 km lange Relaisleitung von der Großen Tulln her gelegt.
Erst jetzt konnte der Brand richtig bekämpft werden.

Schwierigkeiten brachten drei Gasflaschen, die geborgen werden mussten und
eine Fotovoltaik Anlage, wo die Batteriestation eine Gefahrenquelle
darstellte. Außerdem wurde bei den Nachlöscharbeiten Munition gefunden, die
der Polizei übergeben wurde.

Im Einsatz standen zehn Feuerwehren mit 150 Frauen und Männern.